Einarbeitung
Über Einarbeitung spricht in der Überlassung kaum jemand, und beide Seiten leiden darunter. Das Haus bekommt jemanden, der die Abläufe nicht kennt, die Fachkraft steht am ersten Tag allein da.

Warum Erfahrung nicht reicht
Wer zwanzig Jahre auf einer Intensivstation gearbeitet hat, kennt Beatmung und Überwachung. Er kennt aber nicht Ihr Dokumentationssystem, Ihre Lagerordnung, Ihren Notfallablauf und die Frage, wen man um drei Uhr früh anruft. Das sind die Dinge, an denen ein Einsatz scheitert, nicht das Fachwissen.
Was wir vorschlagen
Für den Normalbereich einen begleiteten Dienst, für Intensiv, IMC und den Operationsbereich mehrere. In Deutschland gibt es Betriebsvereinbarungen, die für Intensiv und IMC zehn Einarbeitungsschichten vorsehen. Wir nennen diese Zahl als Größenordnung, nicht als Norm, weil es in Österreich keine vergleichbare Regelung gibt.
Was das kostet
Einarbeitungsdienste sind geleistete Stunden und werden wie jeder andere Dienst verrechnet. Der Gegenwert ist, dass die Person ab dem zweiten Dienst wirklich einsetzbar ist und nicht drei Wochen lang jemanden bindet.
Was Fachkräfte davon haben
Du sollst nicht ins kalte Wasser. Wenn ein Haus keine Einarbeitung vorsieht und der Bereich sie braucht, sagen wir das dem Haus, bevor du dort stehst.
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